Deutschland und Russland sind in den Optischen Technologien sehr erfolgreich: Aus Russland kommen drei Nobelpreisträger, aus Deutschland stammen weltweit führende Unternehmen in der Lasermaterialbearbeitung. Um diese Stärken zu bündeln, wurden in den letzten Jahren vmehrere deutsch-russischer Erprobungs- und Beratungszentren für Lasertechnik (EBZL) in Russland errichtet.
Die Einrichtungen zur industriellen Nutzung der Lasertechnik in Russland unter der Leitung des Laser Zentrums Hannover e.V. (LZH) und des Bayrischen Laserzentrums (BLZ) haben eine Modernisierung der russischen Produktion mit Hilfe von Lasertechnik und Know-how aus Deutschland zum Ziel.
Deutschen Unternehmen bieten sich im Gegenzug Chancen auf einen erleichterten Marktzugang in wirtschaftlich interessante Regionen Russlands. So ist das Netzwerk aus aktuell fünf Laserzentren mit modernem Laserequipment von führenden deutschen Unternehmen wie Trumpf, LIMO Lissotschenko, Rofin Sinar, Jenoptik oder der Maschinenfabrik Arnold ausgestattet. Je nach Ausrüstung sind die Standorte spezialisiert: z.B. auf das Schneiden und Schweißen von Metallen, Kunststoffen und anderen nichtmetallischen Werkstoffen oder auf die Oberflächenbearbeitung.
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